So gelingt der Digital Detox

7 Tipps zur digitalen Entgiftung


LAMILUX im Homeoffice - Laptop und Handy sind immer dabei

Smartphone, Tablet, PC, Smartwatch… Unser Leben ist geprägt von digitalen Endgeräten. Ein Tag ohne ist für viele kaum vorstellbar. Und doch sehnen wir uns nach einer Zeit, in der wir nicht ständig erreichbar sind, in der wir uns nur auf uns konzentrieren und nicht abhängig sind von der digitalen Welt. Für viele ist online sein wie eine Sucht: immer auf der Jagd nach den neuesten Stories und Beiträgen - wer sie nicht gesehen hat, der gehört irgendwie nicht dazu. Und gerade, weil das Internet und die sozialen Medien eine Suchtgefahr darstellen, sollten wir uns öfter eine Auszeit nehmen und uns auf das „analoge“ Leben konzentrieren. Doch wie kann das gelingen? Hier findest du fünf Tipps für deinen „Digital Detox“.

Digital detox - aber wie?

 

1.    Push-Mitteilungen

Bei jeder eingehenden Email und SMS piepst und vibriert dein Handy? Ein Blick auf das Smartphone gibt schon die ersten Zeilen der eingehenden Nachricht preis? Da ist die Ablenkung vorprogrammiert. In Zeiten, in denen du dich konzentrieren musst, solltest du daher die Push-Nachrichten deaktivieren. Besonders sinnvoll kann das bei Gruppenchats sein, diese können aber auch separat stumm geschaltet werden, um nicht bei jeder eingehenden Nachricht abgelenkt zu werden.


2.    Flugmodus

Wer dem ersten Tipp noch eine Schippe drauflegen möchte, der stellt nicht nur die Push-Mitteilungen aus, sondern auch den Flugmodus an. So sind alle mobilen Daten gekappt und WhatsApp-Mitteilungen, E-Mails oder Snaps haben keine Chance mehr.


3.    Analoge „Apps“

Es gibt so viele hilfreiche und nützliche Apps, dass wir uns oft ganz auf unser Smartphone verlassen. Aber Hand aufs Herz – wann hast du zuletzt einen Stadtplan gelesen oder eine handschriftliche Einkaufsliste geschrieben? Viele Apps gehören mittlerweile zum Standard-Repertoire unseres Alltags, dabei gibt es so viele schöne Alternativen. Ein neuer Trend sind zum Beispiel sogenannte „Bullet-Journals“. Diese Notizbücher dienen als Kalender, als Ideensammlung, als To-Do-Liste und vieles mehr und ersetzen dadurch gleich mehrere Apps. Zudem kann jeder sein Bullet Journal gestalten wie er möchte, was dem Ganzen eine kreative Note verleiht.


4.    Analoge Zonen

Erkläre manche Bereiche in deinem Leben zur analogen Zone. Das Schlafzimmer eignet sich hierfür ganz besonders, denn hier sollte man ruhig und gelassen in den Tag starten und auch am Abend ohne Stress und blinkendes Smartphone einschlafen können. Wer sich jetzt fragt, wie er denn dann seinen Wecker stellen soll, dem empfiehlt sich ein Blick auf Tipp Nummer 3 – ein analoger Wecker funktioniert meist sogar noch zuverlässiger als die jeweilige App.


5.    Analoge Zeiten

Wenn du es schon geschafft hast das Smartphone weitestgehend aus deinem Schlafzimmer zu verbannen, dann kannst du auch analoge Zeiten einführen. Zum Beispiel die Zeit vor 8 Uhr am Morgen oder nach 20 Uhr am Abend. Fortgeschrittene planen sogar einen Tag pro Monat ein, an dem sie keine digitalen Endgeräte nutzen. Es ist erstaunlich, wie viel Zeit für andere Dinge bleibt, wenn man nicht geneigt ist, in jeder freien Minute auf sein Smartphone zu blicken.