
Je großflächiger Tageslichtsysteme in das Dach integriert werden, desto bedeutender ist der Aspekt einer guten Wärmedämmung.
Das Schlagwort:
Tageslicht bei höchster Energieeffizienz.
Entscheidend für die energetische Qualität sind entwicklungstechnische und materialbedingte Faktoren sowohl bei den verwendeten Verglasungsarten (beispielsweise Wärme schützende Isolierverglasungen mit Werten bis zu 0,6 W/m²K) als auch den Tragkonstruktionen. Hier geht es darum, die Isothermenverläufe so zu optimieren, dass Wärmebrücken ausgeschaltet werden.
Ein von LAMILUX als „ThermoAktivesDesign TAD“ bezeichnetes Bauteil nutzt unterhalb der Auflage der Verglasung durch eine patentierte Strukturrippung die Wärmeenergie der Raumluft. Dadurch erhöht sich die Oberflächentemperatur des Aluminiumrahmens. Das Resultat ist ein knickfreier Isothermenverlauf (UF < 1,5 W/[m²K]) und damit eine hervorragende Dämmung.
Der „IsoThermeLastkonverter – ITL“ sorgt ebenfalls für optimierte Isothermenverläufe. Er leitet die Traglast des Tageslichtsystems gezielt in die Unterkonstruktion. So wird das Fußprofil last- und spannungsfrei, wodurch es möglich wird, hochwärmedämmende Werkstoffe einzusetzen. Durch den ITL wird das Gesamtsystem zu einem thermisch idealen Verbund mit einer torsionssteifen Statik.
Bei der Dynamischen Stufendichtung (DSD) nutzen zwei voneinander unabhängige, sowohl vertikal als auch horizontal versetzte Dichtebenen eine hervorragende Luftdichtheit. Dieses System schützt zudem gegen Schwallwasser und sorgt für eine zuverlässige Dampfsperre.